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Statement zum easytab.at-Projekt Anfang April dieses Jahres lud mich mein Freund Georg ein, mich doch einmal intensiver mit den neuen Möglichkeiten der KI-gestützten Programmierung auseinanderzusetzen. Ehrlich gesagt war ich anfangs eher skeptisch. Ich hatte schon beobachtet, wie viel Zeit und Begeisterung Georg in dieses Thema investierte – und kurze Zeit später ging es mir genauso. Mit Künstlicher Intelligenz hatte ich zwar bereits Erfahrungen gesammelt, doch die Codegenerierung war für mich – ganz ehrlich – ein völlig unbekanntes Terrain. Dank Georgs Unterstützung änderte sich das jedoch sehr schnell. Mit einer Open-Source-Entwicklungsumgebung und einer Einführung von gerade einmal zehn Minuten konnte ich beginnen, meine Ideen in Form von Text an die KI zu formulieren. Später kam noch die Spracheingabe hinzu, die Georg mit einem eigenen Tool wesentlich optimierte. Schon nach kurzer Zeit war mir klar: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, mein Projekt easytab.at neu aufzugreifen. Die Idee stammt bereits aus dem Jahr 2013 und verfolgt bis heute dasselbe Ziel – eine einfache und übersichtliche Benutzeroberfläche für Android-Geräte, gedacht für Menschen, die sich eine vertraute, unkomplizierte und stressfreie Bedienung ihrer Technik wünschen. Oder, wie ich gerne sage: Für immer! Der Kern der Software war bereits seit ihrer Einführung im Jahr 2013 fertig. Schon damals hatte ich jedoch viele Ideen für einen besseren Kundensupport sowie eine Konfigurationsverwaltung entwickelt, mit der sich auch größere Benutzergruppen komfortabel betreuen lassen. Die folgenden drei Wochen vergingen wie im Flug. Dabei musste ich immer wieder schmunzelnd an die berühmte Aussage eines ehemaligen Wiener Bürgermeisters zur 40-Stunden-Woche denken. Die KI und ich waren inzwischen längst per Du. Ich setzte uns das ambitionierte Ziel, den Prototyp bis zum 1. Mai fertigzustellen. Da der Kern der Software bereits seit 2013 vorhanden war, gelang es tatsächlich, meinen selbst gesetzten Termin sogar noch um zwei Stunden zu unterbieten. Wie schon im Jahr 2013 war meine Mutter die erste Testperson. Sie ist bis heute eine kritische, aber ehrliche Prüferin. Umso mehr freute es mich, dass sie vom Ergebnis überzeugt war. Anfang Mai war der Prototyp schließlich abgeschlossen. Gleichzeitig wurde uns aber auch bewusst, dass zwischen einem funktionierenden Prototyp und einer ausgereiften Software noch ein weiter Weg liegt. Eine professionelle Weiterentwicklung benötigt nicht nur Zeit, sondern auch finanzielle Investitionen – Ressourcen, die weder Georg noch ich derzeit in ausreichendem Maß aufbringen können. Ich selbst habe Ende 2025 meine Tätigkeit als Berufsfotograf beendet, um mich verstärkt meinem eigentlichen Schwerpunkt zu widmen: der technisch-sozialen Betreuung von Menschen im Alter von 80 Jahren und älter. Georg – an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für deine großartige Unterstützung – ist hauptberuflich Lehrer und ebenfalls stark eingebunden. Deshalb werden wir für die Weiterentwicklung von easytab.at ein Team suchen, das sich diesem Projekt mit voller Aufmerksamkeit widmen kann. Bis dahin besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, easytab.at zu nutzen. Wenn Sie in Wien oder Umgebung wohnen, unterstütze ich Sie gerne persönlich bei Ihnen vor Ort. Informationen zu meiner Erreichbarkeit sowie zu meinem Stundensatz finden Sie auf hirnerhilft.at. Alexander Hirner von hirnerhilft.at.
Die Software ist im Probebetrieb kostenlos und wir freuen uns auf Ihre Reaktion.